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Im Mittelpunkt des Promotionsprogramms steht eine umfassende, ganzheitliche Ausbildung der geförderten DoktorandInnen, die fachliches Wissen mit allgemeinen Schlüsselqualifikationen und Erfahrungen mit dem Wissenschaftsbetrieb vereinigt. Ziel ist die Ausbildung hervorragender ForscherInnenpersönlichkeiten, die qualifiziert sind, das Fach Musikwissenschaft innovativ mit zu gestalten und nach außen ebenso selbstbewusst wie offensiv zu vertreten. Neben Fachwissen und handwerklichen Fähigkeiten wie z.B. wissenschaftlichen Schreibtechniken, Methoden der Recherche, Präsentations- und Publikationsmöglichkeiten, sind daher Softskills wie Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, besondere Fähigkeiten in der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse, eigenständiges, kreatives Denken, organisatorisches Talent und Kritikfähigkeit besonders wichtig. Sie sollen die geförderten DoktorandInnen auf ein erfolgreiches Berufsleben innerhalb und außerhalb der Universität vorbereiten. Schlüsselqualifikationen: Der thematische Schwerpunkt des Projekts stellt sicher, dass alle Studierenden in ähnlichen Bereichen arbeiten, so dass eine fachwissenschaftliche Kommunikation untereinander befruchtend stattfinden kann. Klausurtagungen und Blockseminare vermitteln intensive Kontakte untereinander, so dass die StipendiatInnen sich als Team zu verstehen lernen, sich gegenseitig helfen und kritisieren. Die vorgesehene gemeinsame Planung und Organisation einer Tagung sowie die Publikation ihrer Ergebnisse kann nur als Team gelingen. Hierbei lernen die Stipendiaten und Stipendiatinnen Organisation im Wissenschaftsbetrieb und können zudem nationale und internationale Kontakte knüpfen. Zu den Aufgaben der StipendiatInnen gehört die Veranstaltung eines Seminars; auch können sie zur Betreuung einer Abschlussarbeit unter fachlicher Verantwortung der Promotionsbetreuer herangezogen werden. Auf diesem Weg werden Vermittlungs- und Beratungskompetenzen erworben. Fachliches Handwerk: Besonders im ersten Jahr des Stipendiums finden mit der ersten Klausurtagung und einer Übung vertiefende Einführungen in das Handwerk des wissenschaftlichen Arbeitens statt. Die erste Klausurtagung hilft bei der Formulierung und Eingrenzung der gewählten Themen und greift grundlegende Techniken wissenschaftlichen Arbeitens auf. Eine Schreibwerkstatt führt anschließend in das wissenschaftliche Schreiben ein. Die intensive Einzelbetreuung entsprechend dem Betreuungsmodell mit individueller Vereinbarung greift darüber hinaus individuelle Probleme und Fragestellungen auf. Fachwissenschaft: Neben der Arbeit an ihrem Promotionsprojekt, die in einer jährlich stattfindenden Klausurtagung im Plenum besprochen und diskutiert wird, kommen die StipendiatInnen zu fachwissenschaftlichen Seminaren zusammen, die abwechselnd an den beteiligten Standorten stattfinden. Hier lernen sie unterschiedliche Konzepte und Ansätze der Musikwissenschaft kennen. Das Curriculum will mit seinen vielfältigen Anforderungen und Veranstaltungstypen die StipendiatInnen auf alle wichtigen Bereiche wissenschaftlicher Tätigkeit vorbereiten. Sie sollen lernen, transdisziplinär und interdisziplinär zu denken und zu agieren. Transdisziplinarität wird durch die Zusammenarbeit von vier Kolleginnen und Kolleginnen an vier Hochschulen mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Schwerpunkten und Ansätzen angeregt, aber auch durch den Austausch mit fachinternen und -externen Forschen auf einer Fachtagung. Interdisziplinäres Denken soll u.a. durch Verflechtungsseminare geschult werden, in denen die StipendiatInnen, abgestimmt jeweils auf ihr Promotionsprojekt, mit dem Besuch fachlich einschlägiger Lehrveranstaltungen anderer Disziplinen Wissen aus anderen Fächern erwerben. Das Thema des Gesamtprojekts ist so angelegt, dass Wissen aus anderen Disziplinen notwendigerweise mit einfließt. Um den DoktorandInnen neben der wissenschaftlichen Qualifikation die Möglichkeit der Erlangung von Lehrerfahrung zu geben, sollen die geförderten Personen in der Regel während des Förderzeitraums eine Lehrveranstaltung (2 SWS) selbstständig oder zwei Lehrveranstaltungen (2+2 SWS) im Tandem absolvieren. Inhalt, Form und Zeitpunkt der Lehrveranstaltung(en) sollen individuell mit dem/der Betreuer/in abgesprochen werden, wobei darauf Wert gelegt wird, dass das Thema der Lehrveranstaltung(en) aus dem engeren oder weiteren Umfeld der Qualifikationsarbeit stammt.
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