![]() |
||||
Frauenförderung/Mentoring Maßnahmen zur Förderung von Frauen bzw. DoktorandInnen, die gleichzeitig Familienverantwortung übernehmen, finden besondere Berücksichtigung. Die von Susanne Rode-Breymann und Melanie Unseld durchgeführte Pilot-Studie über Lebensläufe von Frauen in Musik-Berufen hat gezeigt, dass in musikbezogenen Berufsfeldern in besonderem Maße und zum Teil unter fachspezifisch besonderen Bedingungen die allgemein zu beobachtenden Tendenzen der Abnahme des Frauenanteils in höherqualifizierten Bereichen verstärkt zum Tragen kommt. Insofern ist hier eine intensive Beobachtung, Betreuung und Unterstützung notwendig. Diese Mentoring-Komponente kann durch die beteiligten ProfessorInnen in kompetenter Weise in die Promotionsbetreuung eingebracht werden, so dass durch dieses integrale Modell (Betreuung + Mentoring) ein nachhaltiger Effekt erzielt werden kann. Darüber hinaus können die StipendiatInnen mit Kindern die vor Ort gegebenen Kinderbetreuungseinrichtungen nutzen. Publikationstätigkeit Die geförderten DoktorandInnen sollen zielgerichtet an eine Publikationstätigkeit in verschiedenen Genres (wiss. Publikationen, Zeitschriften, Lexika und Enzyklopädien, kulturvermittelnde Texte) herangeführt werden. Im Vorfeld der Publikation können die zu veröffentlichenden Texte fallweise durch den/die Betreuer/in und/oder im Plenum besprochen werden. Eine enge Absprache mit dem/der Betreuer/in ist dabei sinnvoll, zumal durch die vier beteiligten Standorte eine breite Vielfalt an Publikationsmöglichkeiten eröffnet wird. Hierzu gehören z.B.: Beiträge zur Popularmusikforschung; Göttinger Schriftenreihe zur Musikwissenschaft (geplant für 2009ff.); Jahrbuch Musik und Gender (Olms 2008ff.); Ligaturen. Musikwissenschaftliches Jahrbuch der HMTH (Olms 2007ff.); Samples. Das Fach Musik/Musikwissenschaft der Universität Osnabrück verfügt zudem mit dem epOs-Verlag über eine kostengünstige Publikationsmöglichkeit besonders auch für NachwuchswissenschaftlerInnen. Teilnahme an Tagungen Die Unterstützung in der Teilnahme an internationalen Kongressen gehört zu den weiteren Rahmenbedingungen des projektierten Programms. Hierbei ist es nicht nur wichtig, die StipendiatInnen auf entsprechende Kongresse aufmerksam zu machen, sondern sie auch in der Vorbereitungsphase (Probevortrag/Diskussion etc.) zu begleiten. Im Anschluss an den besuchten Kongress ist im Plenum ein kurzer Bericht/Präsentation vorzustellen, der über die Ergebnisse des Kongresses Auskunft gibt. Darüber hinaus sollen die DoktorandInnen in die Konzeption und Durchführung wissenschaftlicher Tagungen in den beteiligten Hochschulen einbezogen werden.
|
||||